Warum Barfußlaufen? -
Weil wir ausdauernder, schneller, schmerz- und verletzungsfrei laufen!


Die Barfußwelle rollt! Immer mehr Menschen wollen weg vom beschuhten Laufen, von der erzwungenen Einschränkung ihrer Fuß- und Beinmuskulatur, hin zum sinnlichen, Freude bereitenden, gesund erhaltenden Laufen!
Erst wenige Monate sind vergangen, seit unsere barfuß-leguano zum ersten Mal anlässlich des Freiburger Marathons der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seither reißt die Nachfrage nach den schützenden, die Bewegungsfähigkeit der Füße wieder herstellenden leguanos nicht ab. Barfußlaufen ist in. Immer wieder werden unsere Kunden gefragt, was sie denn statt normaler Laufschuhe tragen. Immer lautet die selbstverständliche Antwort: natürlich die barfuß-leguanos!
Was ist es aber, dass das Barfußlaufen vom beschuhten Laufen unterscheidet?
Es gibt viele Unterschiede, aber nur einen wirklich wichtigen:
Beim Barfußlaufen erfolgt bei jedem Schritt eine Folge von An- und Entspannung der beteiligten Muskulatur,
beim beschuhten Laufen hingegen ist die Muskulatur fortwährend angespannt!
Eine dauernd angespannte Muskulatur führt zu Verspannungen, zu Schmerzen und letztlich zu Verletzungen, die oft zur Aufgabe des geliebten Laufsports führen. Ursache sind Laufschuhe mit mehr oder weniger starren Sohlen, welche die Funktionalität der Fußmuskeln bis hin zur Bewegungslosigkeit einschränken - vergleichbar einem Arm, der in Gips gelegt wurde. Nicht aktive Muskeln im Fußbereich können das komplexe Fußgewölbe nicht mehr halten. Die Folge sind oft Senk-, Spreiz-, Plattfüße, die oft gehörte Supination, Pronation und ähnliches mehr. Solche Füße sind beim Laufen weitgehend inaktiv. Diese Läuferinnen und Läufer bewegen sich mit den Schuhen vorwärts und nicht mit ihren Füßen, vergleichbar einem Stelzenlauf.
Das Barfußlaufen lehrt uns: Die Natur irrt nicht! Sie hat uns die Fähigkeit gegeben, ausdauernd und schmerzfrei zu gehen und zu laufen. Probleme gibt es immer nur dann, wenn der Mensch versucht, der Natur ins Handwerk zu pfuschen und sei es nur, dass wir unsere Füße in Schuhwerk einzwängen.
Der wichtigste Unterschied zwischen dem modernen, beschuhten Laufen und dem natürlichen Barfußlaufen ist folgender:
Der Laufvorgang beim beschuhten Laufen besteht aus dem Aufsetzen des Fußes mit der Ferse oder mit dem Vorfuß, dem Abdrücken in jedem Fall mit dem Vorfuß, dem Beschreiben einer Parabel (also der gleichzeitigen Aufwärtsbeschleunigung des ganzen Körpers bei jedem Schritt), um überhaupt vorwärts zu kommen. Während dieses Prozesses ist die Muskulatur fortwährend angespannt - es gibt keine Entspannung. Ein Muskel, der über Stunden aktiv ist, ohne sich entspannen zu können, reagiert mit Verspannungen, Schmerzen und mit Verletzungen. Leider ist dies das traurige Bild, das die Mehrzahl der Läuferinnen und Läufer heute bietet.
Im Gegensatz hierzu steht das Natürliche Barfußlaufen. Es besteht aus einer beständigen Folge von An- und Entspannung - und das bei jedem Schritt.
1. Das Barfußlaufen erfolgt, indem möglichst mit der ganzen, flachen Fußsohle (geräuscharm) aufgesetzt wird, das Abdrücken mit den Zehen (und nicht mit dem Vorfuß) erfolgt, das Knie ganz durchgedrückt wird (dabei entspannt die gesamte Muskulatur), der Fuß durchschwingt (und damit auch die Achillessehne entspannt) und erneut mit dem flachen Fuß aufgesetzt wird. Die Bewegung erfolgt verstärkt aus der Hüfte (vergleichbar den Gehern, jedoch nicht in dieser Zwanghaftigkeit) und eine Aufwärtsbewegung unterbleibt. Diesen Laufstil können Sie sehr gut bei Sprintern beobachten, die sich nicht den Luxus erlauben, den Körper beim Laufen auch nur einen Millimeter nach oben zu beschleunigen.
2. Hierdurch sparen Sie den erheblichen Karftaufwand, den Sie bisher für diese "Hüpftechnik" aufgewandt haben. Durch den engeren Bodenkontakt werden Sie zudem deutlich schneller, laufen schmerz- und verletzungsfrei. Hinzu kommt, dass Sie nunmehr auch die Landschaft beobachten können - vergleichbar einem Spaziergänger. Das war bisher durch das Hüpfen nicht möglich, ohne das Ihnen schwindelig geworden wäre.
3. Ein weiterer Vorteil des Barfußlaufens ist die Möglichkeit, wirklich geradeaus laufen zu können, da Ihre Füße wieder unmittelbaren Kontakt zum Boden haben. Das ist leider beim beschuhten Laufen nicht möglich. Dort laufen die Schuhe, und nicht die Füße - vergleichbar einem Stelzenläufer. Auch so sparen Sie beispielsweise über die Marathondistanz zwischen 500 und 1000 Metern!
Wenn Sie testen wollen, ob Sie ökonomisch und damit natürlich laufen, nehmen Sie einen Becher mit Wasser. Wenn Sie beim Laufen nichts mehr verschütten, ist Ihr Laufstil so, wie die Natur ihn für uns Menschen vorgesehen hat: ökonomisch, schmerz- und verletzungsfrei!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf einem der kommenden Herbstmarathons. Mit besten Wünschen für ein beschwerdefreies Barfußlaufen grüßen Sie
Ihre leguano GmbH
Betina Michels und Helmuth Ohlhoff